Wir schlagen für die Architektur des CMS als grunsätzliches Szenario vor, die Anwendungslogik auf drei (physikalisch verschiedene) Server zu verteilen:
Auf dem Datenbankserver ist das RDBMS installiert, welches Anfragen des Anwendungsservers und des Webservers entgegennimmt. Ein Teil der Anwendungslogik befindet sich direkt auf dem Datenbankserver: vordefinierte PL/SQL-Routinen, die bei der Validierung von Inhalten sowie bei Einfüge- und Löschoperationen die Integrität der Daten garantieren. Der Anwendungsserver stellt im Wesentlichen das Redaktionssystem im Intranet der Fernuniversität zur Verfügung, wohingegen der Webserver den Auftritt nach aussen steuert.
Dieses Konzept wird in Abbildung 1 schematisch dargestellt.
Die vorgeschlagene Architektur präferiert für das Redaktionssystem das mittlerweile weit verbreitete Modell einer sogenannten Webanwendung (thin clients, zero footprint clients), wobei die Benutzeroberfläche auf der Basis eines Web-Browsers zu Verfügung gestellt wird. Gegebenenfalls können Vorschau-Funktionen im Redaktionssystem auch über den Web Server zur Verfügung gestellt werden.
Als Alternative zu einer rein Webbasierten Lösung kann das Redaktionssystem auch als klassisches Client/Server-System umgesetzte werden. In diesem Fall würden die CMS-Clients direkt auf den Arbeitsplatzrechnern der Redakteure laufen; ein Anwendungsserver wäre dann nicht notwendig.