Nach Entpacken in ein frei wählbares Wurzelverzeichnis für das Projekt (in den folgenden Beispielen ist dies d:_cms3) stellt sich die Verzeichnisstruktur wie in Abbildung 2.1 dar:
Im Verzeichnis g3 befindet sich die ausführbare Demoanwendung (Datei rs_v0.2.1.jar).
Der Package-Name für die Java-Klassen lautet ``g3'', daher ist der Sourcecode im Unterverzeichnis g3. Das Demoprogramm verfügt über die vier Klassen
wobei die gesamte Anwendungslogik in der Klasse ``MainFrame'' beinhaltet
ist. Die beiden Hilfsklassen ``MainFrame_IntroArtikelSpeichern'' und
``MainFrame_
AboutBoxPanel1'' übernehmen recht triviale Aufgaben
(Anzeigen von Informationen für die Benutzer). Die einzige Klasse mit
main()-Methode ist ``Redaktionssystem''; sie hat im wesentlichen nur den
Zweck, eine Instanz der Klasse ``MainFrame'' zu instanzieren. Diese drei
Klassen sind im weiteren nicht interessant, daher wird im folgenden
Abschnitt nur auf die Klasse ``MainFrame'' näher eingegangen, um die
wichtigsten Konzepte von Datenbankzugriffen mit Java zu erläutern.
Der entpackte Verzeichnisbaum ist Grundlage für ein neues Projekt im JDeveloper. Die Konfiguration sollte im allgemeinen Fall eine vorhandener Verzeichnisstruktur einbinden. Wie in Abbildung 3 gezeigt: Option ``Scan Source Paths...''. Dieser Abbildung sind auch die Standard-Pfade zu entnehmen.
Eine weitere wichtige Projekteinstellung sind die zu nutzenden Libraries (Abbildung 4). Ausser den Standard-Java2-Klassen werd lediglich die ``Oracle JDBC''-Klassen benötigt. Die benötigten Klassen sind im Archiv classes12.jar, welches separat vom OTN bezogen werden kann, falls eine ander IDE als der Oracle JDeveloper benutzt wird.